3 Fehler, die dich bei Fix & Flip Geld kosten
Warum am Ende kaum Gewinn übrig bleibt
Ich habe zuletzt mit einem Flipper gesprochen, der zu mir gemeint hat:
„Ich habe vor 12 Monaten mit Fix & Flip angefangen und habe auch schon 2 Flips gemacht, aber am Ende bleibt einfach kaum Gewinn übrig."
Also der hat vielleicht so 3.000 € Gewinn pro Flip gemacht. Aber für so einen mickrigen Gewinn startest du ja nicht mit Fix & Flip.
Damit dir das nicht auch passiert, zeige ich dir jetzt die 3 häufigsten Fehler, die viele Flipper bares Geld kosten.
Fehler 1: Die falsche Immobilie kaufen
Viele Leute glauben noch immer, dass JEDE renovierungsbedürftige Wohnung automatisch ein guter Deal zum Flippen ist. Und dass sie mit der richtigen Renovierung jede Wohnung gewinnbringend verkaufen können.
Aber das ist kompletter Schwachsinn.
Denn zum Beispiel spielt auch die Lage der Immobilie eine große Rolle. Und die wirst du nun mal auch mit der besten Renovierung nicht ändern können. Denn selbst die schönste Renovierung bringt dir nichts, wenn Leute, die sich deine Wohnung leisten könnten, nicht in der Umgebung wohnen möchten.
Du musst deshalb schon VOR dem Kauf genau prüfen, ob sich die Immobilie überhaupt für einen profitablen Flip eignet.
Fehler 2: Nicht richtig verhandeln
Viele Fix & Flip-Anfänger akzeptieren beim Kauf einfach den Preis, den der Makler ihnen nennt. Weil sie Angst haben, dass sie durch Runterhandeln den Deal komplett verlieren. Oder weil sie schlichtweg nicht wissen, wie man richtig verhandelt.
Denn je günstiger du die Immobilie einkaufst, desto mehr Gewinn bleibt dir am Ende übrig.
Ein konkretes Beispiel: Mit einer klaren Verhandlungsstrategie hat ein unerfahrener Flipper – der zuvor noch nie Preisverhandlungen geführt hatte – den Kaufpreis um 50.000 € runtergehandelt.
Fehler 3: Nach dem eigenen Geschmack renovieren
Gerade bei Fix & Flip-Anfängern sehe ich das immer wieder: Sie haben eine ideale Wohnung fürs Flippen gefunden – und renovieren sie dann einfach so, wie es ihnen selbst gefällt.
Doch du renovierst die Wohnung ja nicht für dich, sondern für die Menschen, die sie später kaufen sollen.
Dir selbst gefällt vielleicht ein hochwertiger Parkettboden und eine offene Designer-Küche. Aber wenn die Wohnung später an eine Familie mit 2 Kindern gehen soll, sind viel Stauraum und eine große Badewanne deutlich wichtiger.
Du musst deshalb unbedingt darauf achten, dass du bei der Renovierung kein Geld für Dinge ausgibst, die dich zwar ansprechen – aber für die deine eigentliche Zielgruppe am Ende gar nicht mehr bezahlen will.
Fazit
Die drei Fehler lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Wer beim Fix & Flip profitabel arbeiten will, muss vor dem Kauf die richtige Immobilie identifizieren, beim Kauf konsequent verhandeln und bei der Renovierung konsequent die Zielgruppe im Blick behalten – nicht den eigenen Geschmack. Wer diese drei Punkte beherzigt, legt den Grundstein für einen wirklich rentablen Flip.


