3 häufige Fragen zu Fix & Flip – und ihre ehrlichen Antworten
Was Einsteiger beim Fix & Flip am häufigsten wissen wollen
Denkst du gerade darüber nach, mit Fix & Flip zu starten – bist aber noch unsicher, ob das Flippen wirklich das Richtige für dich ist? Dann bist du nicht allein. Hier sind die drei häufigsten Fragen, die immer wieder zum Fix & Flip-Geschäft gestellt werden.
Frage 1: Wie viel Zeit brauche ich fürs Flippen?
Natürlich hängt der Zeitaufwand immer davon ab, wie viel Erfahrung du schon mit Immobilien oder dem Flippen hast. Grundsätzlich kann man aber sagen:
Die meisten Flipper brauchen nur 3 bis 5 Stunden pro Woche für Fix & Flip. Das liegt vor allem daran, dass es für jede Projektphase klare Abläufe und Tools gibt, die unnötigen Zeitaufwand vermeiden. Bei der Immobiliensuche lässt sich zum Beispiel Software nutzen, mit der passende Objekte automatisch angezeigt werden – statt stundenlang auf Immobilienportalen zu scrollen.
Die 3 bis 5 Stunden kannst du dir außerdem vollkommen frei einteilen. Manche investieren jeden Abend eine halbe Stunde, andere setzen sich lieber am Wochenende einmal hin und erledigen alles am Stück.
Frage 2: Ist es nicht einfach nur Glück, ob man mit einem Flip Geld verdient?
Nein! Fix & Flip ist alles andere als Glück. Es ist sogar einer der sichersten und berechenbarsten Wege, um nebenberuflich Geld zu verdienen. Denn bevor auch nur ein Euro investiert wird, steht Klarheit über folgende Punkte:
- Was kostet die Immobilie und wie hoch sind die Kaufnebenkosten?
- Wie viel Geld muss für die zielgruppenspezifische Renovierung eingeplant werden?
- Welchen Verkaufspreis erzielen vergleichbare Wohnungen am Markt?
Das heißt: Wenn man beim Notar sitzt, kauft man nicht einfach irgendeine Wohnung auf gut Glück – sondern hat das gesamte Projekt vorher durchgerechnet. Dadurch lassen sich im Schnitt 50.000 € pro Flip verdienen.
Frage 3: In welcher Region funktioniert Fix & Flip?
Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Fix & Flip funktioniert überall, wo Menschen leben. Denn in jeder Region, in der Menschen leben, werden ständig Immobilien gekauft und verkauft – und viele davon werden zwischen Kauf und Verkauf renoviert. Damit sind wir schon bei Fix & Flip.
Es ist also ganz egal, ob du in einer Großstadt wie München oder Berlin mit dem Flippen starten willst, oder ob du im Speckgürtel oder auf dem Land deinen ersten Flip machst. Entscheidend ist, zu wissen, was du in deiner konkreten Region beachten musst, um ein passendes Objekt zu finden, es zielgruppen- und regionsgerecht zu renovieren – und später 10 bis 20 % über Marktwert zu verkaufen.
Fazit
Fix & Flip ist kein Glücksspiel und kein Vollzeitjob. Mit den richtigen Prozessen, einer soliden Kalkulation und dem passenden regionalen Blick lässt sich das Modell flexibel und planbar umsetzen – egal wo in Deutschland. Wer die drei häufigsten Bedenken kennt und ausräumt, hat bereits einen großen Schritt in Richtung erstem Flip gemacht.