3 neue Immobilien, 2 Tage Baustellenbesuche | Roadtrip | #138
In dieser Folge nimmt Johannes dich mit auf einen zweitägigen Roadtrip quer durch Deutschland. Drei Baustellen von Partner-Flippern stehen auf dem Programm, darunter eine Wohnung, die Johannes als das schönste Flip-Ergebnis bezeichnet, das er je gesehen hat. Von Stuttgart nach Saarbrücken und weiter zum letzten Stopp, der Vlog gibt einen echten Einblick in den Alltag als aktiver Immobilieninvestor.
Zwei Tage, drei Baustellen, ein Roadtrip
Was passiert, wenn man zwei Tage lang mit der Kamera durch Deutschland fährt und drei laufende Fix-and-Flip-Projekte besucht? Genau das zeigt diese Folge. Der Trip führt von Stuttgarter Innenstadt bis nach Saarbrücken, mit einem weiteren Stopp irgendwo dazwischen. Insgesamt rund acht Stunden Fahrtzeit, mehrere Meetings, echte Baustellen im unterschiedlichsten Zustand und ein paar interessante Begegnungen am Rande.
Der Reiseformat hat einen klaren Zweck: Johannes besucht seine Partner-Flipper direkt vor Ort, schaut sich die Projekte in der Realität an und tauscht sich über Grundrisse, Renovierungskonzepte und den Stand der Arbeiten aus. Für jeden, der selbst in Fix and Flip einsteigen will oder schon aktiv dabei ist, liefert so ein Vlog einen ungeschönten Blick auf das, was in der Praxis wirklich passiert.
Erster Stopp Stuttgart: Die schönste Flip-Wohnung, die Johannes je gesehen hat
Der erste große Programmpunkt in Stuttgart ist der Besuch bei Memet, einem der Partner-Flipper. Noch bevor es zur Baustelle geht, findet ein Meeting mit einem anderen Kontakt statt, der im Hintergrund bleiben soll. Zweieinhalb Stunden Gespräch, viel Substanz, wenig Details für die Kamera. Solche Begegnungen passieren im Immobilienbereich ständig, Netzwerk und persönlicher Austausch sind oft genauso wertvoll wie das eigentliche Projekt.
Die Wohnung bei Memet ist dann der eigentliche Höhepunkt des ersten Tages. Johannes ist selten so begeistert wie hier. Die Beschreibung fällt eindeutig aus: vollständig durchdachtes Konzept, von vorne bis hinten konsequent umgesetzt, designtechnisch auf einem Niveau, das er selbst noch nicht produziert hat. Details wie dimmbare Beleuchtung, grifflose Fronten, ein cleveres Flaschenzugsystem für das dritte Stockwerk und ein insgesamt stimmiges Gesamtbild machen diese Wohnung zu einem Vorzeigeobjekt für hochwertige Renovierungen im Fix-and-Flip-Bereich.
Das zeigt, wohin sich das Segment entwickelt. Wer heute eine Wohnung für den Weiterverkauf renoviert, konkurriert nicht mehr nur mit frisch renovierten Standardwohnungen, sondern zunehmend mit Objekten, die in Sachen Design und Ausstattung echte Maßstäbe setzen. Käufer erwarten mehr, und wer das versteht, kann entsprechend höhere Verkaufspreise erzielen.
Übernachtung in Saarbrücken, weiter am nächsten Morgen
Nach dem Dreh in Stuttgart geht es direkt weiter nach Saarbrücken. Dort wartet am nächsten Morgen um 9:30 Uhr die nächste Baustelle. Der Abend klingt in Stuttgart aus, angeblich beim besten Döner der Stadt, geteilte Meinungen inklusive. Dann Hotel, kurze Nacht, früh raus.
Dieses Bild gehört zum Alltag, wenn man aktiv mehrere Projekte betreut oder ein Netzwerk von Partnern begleitet. Es ist kein glamouröses Business, sondern Fahrerei, Abstimmung, manchmal Chaos, und immer wieder echte Arbeit vor Ort. Wer das romantisiert, hat noch keine langen Reisetage hinter sich.
Zweiter Tag, erste Station: Max und seine 109-Quadratmeter-Wohnung in Saarbrücken
Max ist einer der fleißigsten Flipper, mit denen Johannes je gearbeitet hat. Seine Wohnung hat rund 109 Quadratmeter, was für ein klassisches Fix-and-Flip-Projekt etwas größer ist als gewöhnlich. Johannes weist selbst darauf hin, dass er für Einsteiger tendenziell kleinere Objekte empfiehlt, weil der Aufwand mit der Größe skaliert, der Käufermarkt aber gleichzeitig enger wird.
Trotzdem überzeugt das Objekt auf mehreren Ebenen:
- Die Randlage ist sehr gut, ein wichtiger Faktor für den späteren Verkauf.
- Das vorhandene Stäbchenparkett ist in top Zustand und wird nicht rausgerissen, sondern erhalten. Das spart Kosten und passt zum Charakter der Wohnung.
- Das Badezimmer wurde bereits komplett rausgeschlagen, der Rohbauzustand ist der Ausgangspunkt für eine komplette Neugestaltung.
- Der Balkon bietet eine großzügige Fläche, was bei Wohnungen dieser Größenordnung ein echtes Verkaufsargument ist.
- Große Fensterfronten sorgen für viel Licht, ein Detail, das Kaufentscheidungen messbar beeinflusst.
Max hat den Kauf im Oktober beim Notar abgeschlossen, das Projekt steckt also noch in einem frühen Stadium. Ein paar Abrissarbeiten hat er bereits selbst übernommen. Wie der fertige Grundriss aussehen wird, war Gegenstand von mindestens drei Planungsmeetings, was zeigt, dass bei einem Objekt dieser Größe die Grundrissoptimierung besondere Aufmerksamkeit verdient. Ein gut durchdachter Schnitt entscheidet darüber, ob eine 109-Quadratmeter-Wohnung verkäuflich ist oder im Markt hängt.
Letzte Station: Thomas kauft eigenständig und meldet sich danach
Die letzte Station des Roadtrips ist Thomas. Er ist bereits erfahrener als viele andere Partner-Flipper und hat dieses Objekt schlicht aus dem Bauch heraus angekauft. Danach erst hat er Johannes Bescheid gegeben. Das ist ein klares Zeichen für wachsende Kompetenz: Wer am Anfang jeden Kauf intensiv abstimmt, kann irgendwann eigenständig Entscheidungen treffen, weil er die Kriterien verinnerlicht hat.
Das Objekt hat ebenfalls rund 109 Quadratmeter und bietet einen offenen Grundriss, was heute am Markt sehr gefragt ist. Die geplante Ausstattung klingt hochwertig:
- Parkettboden wird durchgelegt, einheitliches Bodenbild im gesamten Wohnbereich.
- Begehbarer Kleiderschrank, ein Detail, das besonders in der Zielgruppe der Eigennutzer stark nachgefragt wird.
- Elektrische Fensterrollos, kleiner Luxus mit großer Wirkung auf den ersten Eindruck beim Besichtigungstermin.
- Balkonzugang vorhanden, auch hier ein klares Plus für die Vermarktung.
Das Gesamtpaket klingt nach einem Objekt, das beim Verkauf eine ordentliche Rendite erzielen kann, vorausgesetzt die Kosten bleiben im Rahmen und der Zeitplan wird eingehalten. Gerade bei größeren Wohnungen sind Kostenkontrolle und ein realistischer Renovierungszeitplan entscheidend, um am Ende wirklich Gewinn mitzunehmen.
Was dieser Roadtrip zeigt: Fix and Flip ist Beziehungsarbeit
Abseits der konkreten Baustellen macht dieser Vlog deutlich, worum es im Fix-and-Flip-Business wirklich geht. Ja, es geht um Quadratmeterpreise, Renovierungskosten und Verkaufserlöse. Aber mindestens genauso wichtig ist das Netzwerk. Wer die richtigen Menschen kennt, wer Vertrauen aufgebaut hat, wer eingeschätzt werden kann, der bekommt früher Zugang zu Deals, bekommt ehrliches Feedback und kann sich weiterentwickeln.
Die drei Baustellen auf diesem Trip stehen stellvertretend für drei unterschiedliche Phasen: eine fertiggestellte Wohnung auf absolutem Topniveau, ein Objekt im frühen Rohbauzustand nach frischem Notartermin, und ein Projekt, das von einem eigenständig agierenden Investor angestoßen wurde. Das zeigt die ganze Bandbreite, die in diesem Bereich möglich ist.
Für alle, die selbst überlegen, mit Immobilieninvestitionen anzufangen oder ihre bestehende Strategie weiterzuentwickeln, liefert ein solches Format echten Mehrwert. Kein Hochglanz, keine perfekten Zahlen auf Folien, sondern echter Beton, echter Dreck, echte Gespräche. Genau das macht den Unterschied zwischen Theorie und Praxis im Immobilienbereich.
Fazit: Zwei Tage auf der Straße, drei Projekte, viele Erkenntnisse
Acht Stunden Fahrzeit, drei Baustellenbesuche, mehrere Meetings und ein langer zweiter Tag. Am Ende des Roadtrips steht nicht nur Material für mehrere separate Videos, sondern auch ein klares Bild davon, was es bedeutet, als Flipper aktiv zu sein. Die Bandbreite der Projekte, von der fertig renovierten Designwohnung bis zum frisch angekauften Rohbauprojekt, zeigt, dass Fix and Flip in Deutschland auf vielen Ebenen funktioniert, wenn man es richtig angeht. Welche der drei Baustellen dich am meisten interessiert, kannst du in den Einzelvideos noch deutlich tiefer verfolgen.