Zwei Tage, zwei Vorträge & unzählige Kontakte: So war die Cashflow Conference 2025
Die Cashflow Konferenz 2025 ist wieder Geschichte, und Johannes war mittendrin: als Sponsor, als Redner mit zwei Deep-Dive-Vorträgen und als jemand, der zwei Tage lang Gespräche geführt, Flippern zugehört und Netzwerke geknüpft hat. In diesem Video nimmst du ihn mit auf das Event, lernst echte Investoren mit echten Deals kennen und bekommst einen ungeschönten Eindruck davon, was so eine Konferenz für Immobilieninvestoren leisten kann.
Flipper Immo als Sponsor der Cashflow Konferenz
Wer die Cashflow Konferenz kennt, weiß, dass das Event von Tobi und Fabian zu den bekanntesten Veranstaltungen im deutschsprachigen Immobilien- und Investoren-Umfeld gehört. 2025 war Flipper Immo erstmals als Sponsor dabei, was Johannes sichtlich Freude gemacht hat. Noch bevor die Kamera richtig läuft, hat er seinen ersten Deep-Dive-Vortrag bereits hinter sich, der Saal war rammelvoll und die Zeit wurde überzogen, was in diesem Kontext wohl das beste Zeugnis ist, das man sich ausstellen kann.
Für Johannes ist die Konferenz kein reines Netzwerkevent, sondern ein Ort, an dem echte Immobilieninvestoren und Fix-and-Flip-Unternehmer zusammenkommen, Deals diskutieren und sich gegenseitig auf den nächsten Level bringen. Genau das spiegelt das Video wider: zwei Tage, mehrere Interviews, eine Mischung aus Bühne und Backstage.
Erster Flip in München: Lydia macht es vor
Im ersten Interview stellt Johannes Lydia vor, Immobilienmaklerin aus München und frischgebackene Fix-and-Flip-Unternehmerin. Ihr erster Deal ist so gut wie eingetütet und liefert einige bemerkenswerte Details.
- Objekt: 36 m² Appartement in München, Erdgeschoss mit kleinem Balkon und Gartenfläche
- Zeitrahmen: Rund 8 Wochen Renovierungszeit, danach direkt reserviert
- Vermarktung: Off-Market über das eigene Netzwerk, Verkauf an einen Kapitalanleger
- Renovierung: Über einen Generalunternehmer, dessen Betrieb ein Meisterbetrieb ist, der zur Partnerin gehört
- Ergebnis: Gewinn im Bereich eines Jahresgehalts beim ersten Flip
Was Lydias Geschichte besonders macht: Sie ist Immobilienmaklerin, kennt den Münchner Markt, hat aber den Schritt zum aktiven Flippen bewusst gewählt. Die Kombination aus Marktzugang über ihr Maklergeschäft und der Struktur durch einen verlässlichen Handwerksbetrieb hat funktioniert. Und der Plan für die Zukunft steht: drei weitere Wohnungen liegen bereits auf dem Schreibtisch, die Verhandlungen über den Kaufpreis laufen. Wer in München kaufen und flippen will, braucht starke Nerven und ein gutes Netzwerk. Lydia scheint beides zu haben.
Sebastian: Erster Flip aus dem Privatumfeld, Gewinn im fünfstelligen Bereich
Das zweite Interview zeigt, wie ein erster Fix-and-Flip-Deal entstehen kann, ohne dass man von Anfang an ein ausgeklügeltes Akquisesystem braucht. Sebastian ist seit rund drei Monaten Teil der Flipper-Immo-Community und hat seinen ersten Flip bereits erfolgreich abgeschlossen.
- Objekt: Über 100 m², vier Zimmer, Speckgürtel Mannheim und Heidelberg
- Baujahr: 1981, seitdem nicht renoviert
- Energieklasse: D
- Lage: Mehrparteienhaus mit 19 Einheiten, Fahrstuhl, gepflegtes Haus durch gute Hausverwaltung
- Akquisition: Off-Market, über das private Umfeld, komplett ohne Makler
- Ergebnis: Zufrieden, Gewinn im Bereich eines Jahresgehalts
Wie ist Sebastian an das Objekt gekommen? Nicht über teure Tippgebernetzwerke oder aufwendige Marketingkampagnen, sondern durch konsequentes Reden. Sein Tipp ist so simpel wie wirkungsvoll: Erzähl überall, dass du Immobilien kaufen willst. Beim Friseur, beim Metzger, beim Reifenwechsel. Irgendwann hört die richtige Person zu. In seinem Fall wurde er gefragt, ob er sich eine Wohnung im renovierungsbedürftigen Zustand anschauen würde. Er hat sie zunächst als Fix-and-Hold-Objekt gerechnet, die Zahlen als Flip aber überzeugten deutlich mehr.
Was Sebastian sich schwieriger vorgestellt hatte als gedacht: die Abstimmung mit Handwerkern und das Thema Verkauf. Beim Verkauf, so sein Fazit, sollte man nicht an Tools oder Details sparen. Home Staging kann den Unterschied machen. Und Netzwerken, also mit Maklern Kaffee trinken und Beziehungen aufbauen, zahlt sich früher aus als man denkt. Die nächsten Projekte sind bereits in Planung.
Was Sebastian und Lydia gemeinsam haben
Beide Erstflippenden verbindet ein Muster: Sie haben nicht auf den perfekten Moment gewartet, sondern mit dem angefangen, was sie hatten. Lydia nutzte ihre Maklerkontakte, Sebastian sein Privatumfeld. Keiner von beiden hatte von Anfang an ein vollständig ausgebautes System. Was sie hatten, war die Bereitschaft, Zeit zu investieren, Beziehungen zu pflegen und sich inhaltlich vorzubereiten.
Und das ist kein Zufall, sondern ein Muster, das sich im Fix-and-Flip-Umfeld immer wieder zeigt: Eigenkapital entsteht dort, wo Fleiß auf Vorbereitung trifft. Die Kohle liegt nicht auf der Straße im übertragenen Sinne muss man sich aber schon strecken, um sie aufzuheben.
Großes Flippen aus Dresden: Mehrfamilienhäuser und 28 Einheiten auf der Abschussliste
Johannes trifft auf der Konferenz auch einen erfahrenen Großflipper aus Dresden, der in einer ganz anderen Liga unterwegs ist. Zuletzt angekauft wurde ein bereits aufgeteiltes Mehrfamilienhaus mit 11 Wohneinheiten und einer Gewerbeeinheit, wobei für den Ankauf zwei separate Kaufverträge aufgesetzt wurden. Die Wohnungen liefen über die Firma, das Gewerbe in den privaten Bestand. Das ist keine Seltenheit bei erfahrenen Investoren, die steuerlich und strukturell sauber aufgestellt sind.
Was als nächstes auf der Liste steht: ein Objekt mit 28 Einheiten und 14 Stellplätzen, noch nicht aufgeteilt. Die zentrale Frage ist, wie viel Eigenkapital für die Finanzierung benötigt wird, was bei diesem Volumen keine triviale Rechnung ist.
Interessant auch sein Blick auf den Finanzierungsmarkt: Im Endkundengeschäft sind die Zinsen zuletzt wieder gestiegen. Für das Handelsgeschäft, also für Flipper, sind die Banken laut seinem Eindruck deutlich vorsichtiger geworden, insbesondere bei der Aufnahme von Neukunden. Gut vorbereitet ins Bankgespräch gehen ist keine optionale Empfehlung mehr, sondern Pflicht. Es ist wie ein Bewerbungsgespräch: Wer die Hausaufgaben nicht gemacht hat, fliegt raus.
Außerdem kündigt er an, gemeinsam mit einem Partner eine Domain für 130.000 Euro gekauft zu haben, für ein Projekt mit Bezug zur Immobilien- und Finanzierungsbranche. Details will er noch nicht nennen, aber die Ankündigung macht neugierig.
Renovierheld: Schlüsselfertiges Renovieren ohne Drama
Auf der Messe stellt Johannes außerdem Max vor, der unter dem Namen Renovierheld schlüsselfertige Renovierungen für Immobilieninvestoren anbietet. Der Ansatz ist simpel und adressiert ein echtes Problem im Fix-and-Flip-Geschäft: Handwerker sind häufig gut in ihrem Handwerk, aber schlecht in Marketing und Vertrieb. Das führt dazu, dass sie schlechte Preise durchsetzen können, was wiederum die Qualität und Zuverlässigkeit beeinflusst.
Renovierheld versteht sich als Generalunternehmer, der diese Lücke schließt. Für Flipper bedeutet das: kein Koordinationsaufwand, keine Handwerkersuche, kein Drama auf der Baustelle. Aktuell ist das Angebot auf die Region München und Augsburg fokussiert, mit dem Ziel, deutschlandweit zu skalieren. Wer in dieser Region renoviert und nach einem verlässlichen Generalunternehmer sucht, findet in der Videobeschreibung den entsprechenden Link.
Zweiter Vortrag: Leverage und die Live-Demo
Am zweiten Tag hält Johannes einen weiteren Vortrag, diesmal im Rahmen eines Deep-Dives für das Tool Leverage. In 45 Minuten geht es darum, wer hinter Leverage steckt, wie das Produkt entstanden ist und welche Mitgründer beteiligt sind. Dazu gibt es eine Live-Demo, wie sich ein Buy-and-Hold-Objekt oder ein Fix-and-Flip-Objekt mit dem Tool durchrechnen lässt. Wer als Investor schnell und sauber Zahlen zu einem Objekt aufstellen will, ohne in Excel-Tabellen zu verloren zu gehen, für den ist das genau das richtige Werkzeug.
Fazit: Warum die Cashflow Konferenz für Immobilieninvestoren Pflicht ist
Zwei Tage, zwei Vorträge, unzählige Gespräche. Was das Video zeigt, ist mehr als ein Event-Recap. Es ist ein Querschnitt durch die deutschsprachige Fix-and-Flip-Szene: Erstflippende, die mit einem Jahresgehalt Gewinn aus ihrer ersten Renovierung ziehen. Erfahrene Investoren, die Mehrfamilienhäuser in zweistelliger Einheitenzahl ankaufen. Dienstleister, die reale Probleme im Handwerkerumfeld lösen. Und dazwischen ein Netzwerk, das genau das ermöglicht, wofür solche Konferenzen gemacht sind.
Johannes bringt es am Ende selbst auf den Punkt: Die sozialen Batterien sind leer, aber es war jeden Moment wert. Für alle, die 2026 dabei sein wollen, gilt sein Tipp: Jetzt sind die Tickets am günstigsten. So günstig werden sie nie wieder sein.