Cashflow einer Immobilie
Was wirklich aufs Konto kommt
Eine Immobilie kann auf dem Papier rentabel sein und trotzdem jeden Monat Geld kosten. Der Cashflow zeigt, was wirklich fließt.
Wie berechnet man ihn?
Mieteinnahmen minus Bewirtschaftungskosten minus Kapitaldienst (Zins plus Tilgung) ergibt den Cashflow, vor oder nach Steuern.
Unterschied zur Rendite?
Rendite ist relativ in Prozent, Cashflow ein absoluter Euro-Betrag. Eine Immobilie kann rechnerisch rentabel sein und trotzdem negativen Cashflow haben.
Was bedeutet negativer Cashflow?
Kosten und Kreditrate übersteigen die Miete. Nicht automatisch schlecht, etwa bei hoher Tilgung, erfordert aber Liquiditätsreserve.
Rechenbeispiel
1.600 € Nettokaltmiete, 320 € Bewirtschaftungskosten, 1.681 € Kapitaldienst. Cashflow = -401 € im Monat.
Häufige Fehler
Tilgung aus dem Cashflow herausrechnen.
Instandhaltungsrücklage vergessen.
Leerstand ignorieren.
Passender Rechner: Mietrendite-Rechner
Ist negativer Cashflow ein Warnsignal?
Nicht zwingend, solange er bewusst kalkuliert und durch Rücklagen gedeckt ist.