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Eigenkapitalrendite

Der eigentliche Hebel hinter der Mietrendite

Die Mietrendite zeigt, wie gut sich eine Immobilie rechnet. Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie gut sich der Kredit für dich rechnet.

Unterschied zur Mietrendite?

Die Mietrendite bezieht sich auf den gesamten Kapitaleinsatz. Die Eigenkapitalrendite bezieht den Überschuss nur auf das eingesetzte Eigenkapital, dadurch wird der Leverage-Effekt sichtbar.

Wie wird sie berechnet?

Jahresüberschuss nach Zinsen (vor Tilgung) geteilt durch das Eigenkapital, mal 100. Nur der Zinsanteil wird abgezogen, Tilgung ist Vermögensaufbau.

Wann wird der Hebel zum Risiko?

Steigt der Fremdkapitalzins über die Objektrendite, kehrt sich der Hebel um und die Eigenkapitalrendite fällt unter die Objektrendite.

Rechenbeispiel

100.000 € Eigenkapital, 336.280 € Darlehen zu 4 %. Reinertrag 15.360 €, Zinsen 13.451 €, Cashflow 1.909 €. Eigenkapitalrendite = 1,9 %.

Häufige Fehler

  • Tilgung als Kosten abziehen.

  • Fremdkapitalzins ignorieren.

  • Leerstand und Instandhaltung nicht einkalkulieren.

Passender Rechner: Finanzierungsrechner

Ist eine hohe Eigenkapitalrendite immer gut?

Nein, sie kann aus starker Fremdfinanzierung entstehen und geht meist mit höherem Risiko einher.