FinTech des Jahres! | Mein Vlog auf der Cashflow Conference 2024
Zwei Tage, ein Vortrag über Fix and Flip, jede Menge spannende Gespräche und am Ende noch der Titel FinTech des Jahres: Auf der Cashflow Conference 2024 in Stuttgart war einiges los. In diesem Vlog nehme ich dich mit hinter die Kulissen, zeige dir, wen ich dort getroffen habe, und erkläre, was es mit unserem Software-Pitch auf sich hatte.
Die Cashflow Conference 2024 in Stuttgart
Die Cashflow Conference 2024 fand in Stuttgart statt und wurde von Imog Game und Fabian organisiert. Für beide war es das erste Mal, dass sie ein Event in dieser Größenordnung auf die Beine gestellt haben, und das Ergebnis war beeindruckend. Zwei Tage, vollgepackt mit Vorträgen, Networking und einem abendlichen Startup-Pitch-Wettbewerb. Wer Immobilien, Investments und unternehmerisches Denken unter einem Dach erleben wollte, war hier genau richtig.
Ich war an beiden Tagen vor Ort und kann sagen: Das Event hatte eine Energie, die man so nicht häufig findet. Die Atmosphäre war jung, offen und nahbar. Egal ob jemand einen Lamborghini oder Ferrari vor der Tür stehen hatte oder nicht, auf dem Floor hat man auf Augenhöhe geredet. Genau das macht solche Veranstaltungen wertvoll, nicht nur für Anfänger, sondern auch für Leute, die schon länger im Immobiliengeschäft unterwegs sind.
Networking auf einem anderen Level
Was mich auf der Cashflow Conference wirklich beeindruckt hat, war die Qualität der Gespräche. Ich habe alte Bekannte wiedergetroffen und neue Kontakte geknüpft, die in ganz unterschiedlichen Bereichen des Immobilienmarktes aktiv sind. Zwei davon möchte ich hier kurz vorstellen.
Arthur Kaufmann und Carsten Schuck von Mad Immobilien machen Investments im Saarland mit einem klaren Fokus auf Mehrfamilienhäuser. Was sie anbieten, ist ein echtes Rundum-Sorglos-Paket für Kapitalanleger:
- Teilweise oder vollständig sanierte Mehrfamilienhäuser mit positivem Cashflow
- Hausverwaltung inklusive, also kein eigener Aufwand für den Investor
- Finanzierungsstrukturierung als Teil des Pakets
- Der Anspruch: Nach dem Kauf bist du reicher als vorher
Ihr Fazit zur Konferenz deckte sich mit meinem. Man lernt Leute, die man von Social Media kennt, deutlich besser kennen, wenn man ihnen persönlich gegenübersteht. Und manchmal kommen Leute einfach auf dich zu und erzählen dir, dass sie durch deine Inhalte ihre erste Immobilie gekauft haben. Das ist ein Gefühl, das kein Like und kein Kommentar ersetzen kann.
Sebastian aus dem TV, jetzt in Bestandsimmobilien
Eines der interessanteren Gespräche hatte ich mit Sebastian, den viele vielleicht aus dem Fernsehen kennen. Auf der Bühne hat er über den einfachen Einstieg in Bestandsimmobilien gesprochen. Sein Unternehmen sitzt in München und ist deutschlandweit aktiv. Zum Zeitpunkt des Gesprächs hatte er Projekte in der Nähe von Köln, Lübeck, Potsdam und Dresden in der Pipeline.
Was sein Modell attraktiv macht, ist die Kombination aus Due Diligence und passivem Investment:
- Das Team prüft Lage, Gebäudezustand, notwendige Sanierungsmaßnahmen wie Fassade, Dach, Fenster und Heizung
- Ein Mietpool mit Mietgarantie sorgt dafür, dass Eigentümer auf jeden Fall ihre Miete bekommen
- Haus- und Mietverwaltung ist komplett integriert
- Das Ergebnis ist eine wirklich passive Kapitalanlage, bei der man sich als Investor um nahezu nichts kümmern muss
Sebastian selbst ist in unterschiedlichen Rollen tätig. Er macht Kundenveranstaltungen, schult Vertriebspartner und führt Einzelgespräche sowie Besichtigungstermine durch. Sein TV-Hintergrund spiele in Kundengesprächen eine kleinere Rolle als viele annehmen würden, die Leute trennen Business und Privatperson ganz gut.
Zur Konferenz selbst hatte er eine treffende Einschätzung: Sie unterscheidet sich deutlich von klassischen Immobilienmessen. Hier sind viele junge Leute, die echtes Interesse mitbringen und sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Die Veranstalter selbst nennen es gerne den OMR der Immobilienwelt, jung, direkt und auf den Punkt.
Grundstücke als Kapitalanlage: Waldbund und Marco
Auf dem Gang traf ich dann noch Marco von Waldbund, den ich bis dahin nur von Instagram und TikTok kannte. Waldbund macht etwas, das in der klassischen Immobilienwelt oft übersehen wird: Grund und Boden als Investmentvehikel. Dabei geht es nicht nur um Bauland, sondern um alle Arten von Grundstücken.
In Deutschland gibt es rund 65 Millionen Flurstücke, darunter Wald, Wiese, Acker, Bauland, Gewerbegrundstücke, Wegeflächen, Wasser- und Uferflächen. Der Ansatz von Waldbund ist es, für jede Grundstücksart die optimale Nutzung zu finden und dabei auch neuere Verwertungsmöglichkeiten zu erschließen:
- Bauland lässt sich bebauen oder für andere Zwecke umwidmen
- Freizeitflächen lassen sich verpachten und werden aktiv nachgefragt
- Wald bietet neben klassischer Forstwirtschaft auch die Monetarisierung von CO2-Bindungskapazität und Wasserfilterleistung
Der Kerngedanke ist, den Mehrwert einer Fläche zu identifizieren und nutzbar zu machen, sowohl für die Gesellschaft als auch für den Investor. Das ist ein interessanter Blickwinkel, gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien im Investmentbereich immer relevanter werden.
Mein Fix-and-Flip-Vortrag auf der Cashflow Conference
Kurz vor 14 Uhr war es dann mein Turn. Ich hatte eine Stunde Zeit für einen Deep Dive zum Thema Fix and Flip, also wie man Immobilien gezielt kauft, renoviert und mit Gewinn weiterverkauft. Der Raum war brechend voll und ich habe sogar rund zehn Minuten überzogen, weil die Diskussion so lebendig war.
Was mir bei solchen Vorträgen wichtig ist: Ich will keine reinen Zahlenkolonnen präsentieren. Ich bringe lieber echte Bilder aus echten Projekten mit und zeige, wie Fix and Flip im Alltag wirklich funktioniert. Mit allen Herausforderungen, unerwarteten Kosten, handwerklichen Entscheidungen und dem richtigen Timing beim Verkauf. Das Feedback der Teilnehmer war entsprechend positiv, weil es menschlich, offen und ehrlich war, wie es mir mehrere im Nachgang gesagt haben.
Wenn Du mich mal irgendwo siehst, pack mich am Arm und lass uns über Fix and Flip reden. Solche Gespräche machen mir wirklich Spaß.
FinTech des Jahres: Der Pitch-Abend
Das Highlight des zweiten Tages war der abendliche Pitch-Wettbewerb beim Founders League Stand. Mit unserem Team haben wir unsere neue Software vorgestellt und uns dabei gegen andere Startups und Unternehmen durchgesetzt. Das Ergebnis: 63 Prozent der Stimmen gingen an uns, und wir haben den Titel FinTech des Jahres gewonnen.
Ich war ehrlich gesagt komplett überwältigt. So ein Pitch ist eine andere Art von Aufregung als ein Vortrag. Man hat wenig Zeit, muss auf den Punkt kommen und gleichzeitig zeigen, warum die eigene Lösung einen echten Mehrwert bringt. Dass das Publikum das so klar honoriert hat, ist ein schönes Signal dafür, dass wir mit unserer Software in die richtige Richtung gehen.
Fazit: Warum solche Events den Unterschied machen
Zwei Tage Cashflow Conference 2024, und es hat sich auf so vielen Ebenen gelohnt. Wenn du im Bereich Immobilien aktiv bist oder gerade anfängst, dich damit zu beschäftigen, sind solche Veranstaltungen Gold wert. Nicht weil du dort eine fertige Strategie kaufen kannst, sondern weil du in kurzer Zeit sehr viele Menschen triffst, die alle in dieselbe Richtung denken.
Du triffst Leute, die Bestandsimmobilien als Kapitalanlage aufbereiten und verkaufen. Du triffst Menschen, die Grundstücke auf neue Art monetarisieren. Du triffst Fix-and-Flip-Investoren, die über ihre echten Projekte reden, nicht nur über Theorie. Und manchmal triffst du jemanden, der dir sagt, dass ein Video von dir der Auslöser war, seine erste Immobilie zu kaufen. Das ist der eigentliche Wert.
Fabian und sein Team haben etwas wirklich Gutes aufgebaut. Für nächstes Jahr ist die Planung schon im Gange, möglicherweise sogar an einem internationalen Standort. Ich bin dabei, egal wo es hingeht.