FinTech des Jahres: Mein Vlog auf der Cashflow Conference 2024
Zwei intensive Tage auf der Cashflow Conference 2024 in Stuttgart, ein Deep-Dive-Vortrag über Fix and Flip und am Ende noch der Gewinn des FinTech-des-Jahres-Pitches: In diesem Vlog nehme ich dich mit hinter die Kulissen eines der spannendsten Immobilien-Events des Jahres. Du siehst, wen ich getroffen habe, was auf der Bühne passiert ist und warum dieser Abend einer der unvergesslichsten in der Geschichte von Flipper Immo wird.
Die Cashflow Conference 2024 in Stuttgart
Die Cashflow Conference wurde von Imog Game und Fabian organisiert und fand in Stuttgart statt. Für alle Beteiligten war es die erste Ausgabe dieses Events, und was die Jungs dort auf die Beine gestellt haben, verdient wirklich Respekt. Der Raum war voll, die Stimmung war gut, und das Feedback der Besucher war durchgehend positiv.
Was mich persönlich am meisten beeindruckt hat: die Mischung aus Menschen. Ja, vor der Tür standen Ferraris von Matthias Beerbaum. Aber sobald du drin warst, haben alle auf Augenhöhe geredet. Egal ob jemand einen Lamborghini fährt oder gerade sein erstes Investment plant, der Ton war offen, nahbar und direkt. Das ist auf klassischen Immobilienmessen wie der Professional, wo du meistens sehr trockene Atmosphäre antrifft, deutlich anders.
Fabian, einer der Veranstalter, war am zweiten Tag trotz wenig Schlaf gut drauf und hat bereits bestätigt, dass die Planung für das nächste Jahr läuft. Die Idee, das Event internationaler zu machen und vielleicht in Dubai oder Miami zu veranstalten, steht zumindest im Raum. Wenn die erste Ausgabe schon so eingeschlagen hat, kann man sich vorstellen, was beim zweiten Mal passiert.
Mein Vortrag: Fix and Flip live erklärt
Um 14 Uhr war ich an der Reihe. Einen ganzen Raum voll mit Menschen, die sich für Immobilieninvestitionen interessieren, über Fix and Flip aufzuklären, das ist immer eine besondere Situation. Der Raum war brechend voll, und ich habe mich diesmal bewusst dagegen entschieden, einfach nur mit Zahlen um mich zu werfen.
Stattdessen habe ich viele Bilder aus echten Projekten mitgebracht und gezeigt, wie Fix and Flip im Alltag wirklich aussieht. Nicht die hochglanzpolierte Version, sondern das echte Handwerk dahinter. Was passiert, wenn eine Renovierung länger dauert als geplant? Wo stecken die typischen Fallen? Wie baut man ein nachhaltiges Business auf, das nicht nur auf dem Papier funktioniert?
Das Feedback danach hat mich wirklich gefreut. Viele haben gesagt, dass der Vortrag besonders menschlich und ehrlich war. Genau das ist mir wichtig. Fix and Flip ist kein Selbstläufer, aber wenn man es richtig angeht, kann man damit dauerhaft gutes Geld verdienen. Das möchte ich zeigen, ohne dabei irgendjemanden zu blenden.
Als kleines Extra gab es eine Frage ans Publikum, und wer richtig geantwortet hat, hat eine Flipper-Immo-Tasse gewonnen. Kleine Dinge, aber sie lockern die Stimmung und sorgen dafür, dass die Leute nicht einfach passiv dasitzen.
Interessante Gespräche und Begegnungen
Eines der schönsten Dinge an solchen Events ist das Networking. Nicht das aufgesetzte Visitenkartenverteilen, sondern echte Gespräche mit Menschen, die ähnliche Themen bewegen. Ich habe auf der Cashflow Conference einige bekannte Gesichter getroffen und kurze Interviews geführt, die zeigen, wie breit die Immobilienwelt aufgestellt ist.
Arthur Kaufmann und Kristof Schuck von Mad Immobilien
Arthur Kaufmann und Kristof Schuck kommen von Mad Immobilien und sind im Saarland aktiv. Ihr Modell ist ein klassisches Rundum-Paket für Kapitalanleger:
- Verkauf von Mehrfamilienhäusern, teils oder vollständig saniert
- Positive Cashflow-Orientierung von Anfang an
- Hausverwaltung, Finanzierungsstruktur und Begleitung inklusive
Das Ziel ist klar formuliert: Du kaufst die Immobilie und bist danach reicher als vorher. Das klingt simpel, aber genau darum geht es bei einer guten Kapitalanlage. Der Cashflow muss stimmen, und die Verwaltung darf nicht zum Vollzeitjob werden.
Ihre Einschätzung zur Cashflow Conference war ebenfalls positiv. Besonders die Tiefe der Gespräche in der VIP-Lounge hat sie überzeugt. Und das Phänomen, das viele Social-Media-Aktive kennen: Plötzlich steht jemand vor dir, der sagt, dass er wegen deiner Inhalte sein erstes Investment gemacht hat. Dieses direkte Feedback ist anders als ein Like unter einem Beitrag.
Sebastian aus dem Bachelor: Immobilien statt Reality-TV
Ein Gesicht, das viele aus dem Fernsehen kennen, war ebenfalls auf der Konferenz vertreten und hat sogar auf der Bühne gesprochen. Das Thema: der einfache Weg in Bestandsimmobilien. Hinter diesem Begriff steckt ein Ansatz, der für viele Einsteiger interessant ist.
Das Unternehmen, für das er arbeitet, sitzt in München und ist deutschlandweit aktiv. Aktuell laufende Projekte befinden sich in der Nähe von Köln, Lübeck, Potsdam und Dresden. Das Modell funktioniert so:
- Prüfung von Lage, Zustand und Sanierungsbedarf der Immobilie
- Vollständige Due Diligence, inklusive Fassade, Dach, Fenster und Heizung
- Mietpool mit Mietgarantie, damit Eigentümer auf jeden Fall Mieteinnahmen erhalten
- Haus- und Mietverwaltung im Paket
Das Ziel ist passives Investieren ohne eigenen Aufwand. Wer nicht selbst Handwerker koordinieren, Mieter suchen oder Abrechnungen prüfen will, findet in diesem Modell eine Alternative zur klassischen Einzelimmobilie. Dass seine Fernsehvergangenheit dabei manchmal kurz Thema ist, nimmt er sportlich, aber die Kunden verstehen offensichtlich sehr schnell, dass es hier um Business geht.
Sein Urteil zur Cashflow Conference war deutlich: jung, frisch, anders als die klassischen Immobilienmessen. Die Veranstalter selbst beschreiben das Event als eine Art OMR für die Immobilienwelt, also jung, knackig und mit echtem Mehrwert.
Marco von Waldbund: Grundstücke als Kapitalanlage
Eine etwas ungewöhnlichere Perspektive auf Immobilien und Kapitalanlage hat Marco von Waldbund mitgebracht. Sein Fokus liegt nicht auf Wohnhäusern oder Gewerbe, sondern auf Grund und Boden in seiner ursprünglichsten Form:
- Wald, Wiese, Acker, Bauland
- Gewerbegrundstücke, Wegeflächen, Wasserflächen, Uferflächen
In Deutschland gibt es laut Marco rund 65 Millionen Flurstücke. Das zeigt, wie riesig dieser Markt ist, obwohl er im öffentlichen Diskurs kaum vorkommt. Der Ansatz von Waldbund ist, die verschiedenen Qualitäten einer Fläche zu erkennen und zu monetarisieren. Wald ist dabei mehr als nur Forstwirtschaft. Konkret geht es um:
- CO2-Bindungskapazität als handelbarer Wert
- Wasserfilterleistung des Waldbodens
- Freizeitwert und Verpachtung für Erholung und Naturnutzung
- Kombinierte Nutzungskonzepte, je nach Grundstücksart
Das klingt erst mal abstrakt, aber der Gedanke dahinter ist solide: Jede Fläche hat Qualitäten, die sich in Wert umwandeln lassen, wenn man genau hinschaut. Dieses Denken ist bei Bestandsimmobilien genauso relevant wie bei Rohland. Wer zu schnell in Schubladen denkt, übersieht Potenzial.
Der FinTech-des-Jahres-Pitch: Wir haben gewonnen
Der Abschluss des zweiten Tages war gleichzeitig der Höhepunkt. Beim Founders League Pitch haben wir unsere neue Software vorgestellt und am Ende mit 63 Prozent der Stimmen den Titel FinTech des Jahres gewonnen.
Was genau hinter der Software steckt, bleibt an dieser Stelle noch etwas im Hintergrund, aber das Konzept hat das Publikum überzeugt. Ehrlich gesagt war ich selbst überrascht. So ein Abend, an dem du morgens als Sprecher auf der Bühne stehst, nachmittags deinen Vortrag hältst und abends einen Pitch gewinnst, das passiert nicht jeden Tag.
Das Team war dabei, und wir haben das natürlich gefeiert. Nicht ausschweifend, aber mit einem wohlverdienten kühlen Blonden. Zwei Tage Stuttgart, voller Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse, die zeigen, warum solche Events wichtig sind.
Was du aus diesem Vlog mitnehmen kannst
Events wie die Cashflow Conference sind nicht einfach nur Networking-Veranstaltungen. Sie sind ein Spiegel dafür, wo die Immobilienwelt gerade steht und wohin sie sich bewegt. Einige Punkte, die mir besonders hängen geblieben sind:
- Fix and Flip ist ein Thema, das immer mehr Menschen interessiert, auch jenseits der klassischen Investorenzirkel.
- Passives Investieren in Bestandsimmobilien mit Rundumpaketen spricht eine breitere Zielgruppe an, die nicht selbst Vermieter spielen will.
- Nischenkonzepte wie Grundstückinvestments gewinnen an Aufmerksamkeit, weil Anleger nach alternativen Wegen zur Rendite suchen.
- Die Community rund um Immobilieninvestments in Deutschland wird jünger, diverser und internationaler.
Wenn du das nächste Mal überlegst, ob du zu einer solchen Konferenz gehen sollst: Geh hin. Nicht wegen der Bühne oder der Autos auf dem Parkplatz, sondern wegen der Gespräche, die du führst, wenn das Programm pausiert. Da passiert meistens das Interessanteste.
Falls du mich irgendwo siehst, pack mich ruhig am Arm und rede mit mir über Fix and Flip. Das meine ich ernst.