Gewinnspiel + Schnäppchenhaus der letzte Rundgang | Flipper
In dieser Folge nimmt Johannes dich mit auf den letzten Rundgang durch das grüne Schnäppchenhaus des Jahres. Du siehst, wie weit die Renovierung in kurzer Zeit gekommen ist, was im Keller passiert ist und warum es am Ende noch ein Gewinnspiel mit 114 alten Werbeschildern gibt.
Das Schnäppchenhaus kurz vor Jahresende
Das Schnäppchenhaus kommt in die Zielgerade. Dieser Rundgang ist voraussichtlich das letzte Update des Jahres, weil die Handwerker in den Weihnachtsurlaub gegangen sind. Trotzdem hat sich in den vergangenen Wochen eine Menge getan, vor allem im Erdgeschoss und im Keller. Johannes zeigt, was fertig ist, was noch aussteht und wie das Konzept hinter dem Projekt genau aussieht.
Wer die früheren Videos kennt, weiß: Dieses Haus war in einem Zustand, der viele abgeschreckt hätte. Vollgestopfte Räume, abgeblätterter Putz, eine Werkstatt im Keller voller Gerümpel, ein sogenanntes Schwerter-Zimmer mit einem Dekor, das eher an eine mittelalterliche Ritterburg erinnerte. All das ist inzwischen Geschichte.
Was im Wohnzimmer und in den Zimmern passiert ist
Im Wohnzimmer war beim letzten Besuch noch einiges an altem Zeug vorhanden. Der Wellenputz an den Wänden ist inzwischen komplett entfernt und durch frischen Putz ersetzt worden. Das gilt auch für das frühere Schwerter-Zimmer, das jetzt verputzt und gestrichen ist. Die Kanten sind sauber gezogen, die Heizung bleibt bestehen und funktioniert einwandfrei.
Das Konzept ist bewusst so gewählt: Keine Vollsanierung, kein teures Komplettpaket. Ziel ist es, das Haus in einen Zustand zu bringen, in dem man einziehen und alles nutzen kann. Wer dann selbst weiter renovieren oder umbauen will, hat die Freiheit dazu. Deswegen werden auch keine tausenden Euro für eine Hochglanzrenovierung investiert, die am Ende auf den Verkaufspreis draufgeschlagen werden. Der Käufer soll einen fairen Preis bekommen und selbst entscheiden, wohin die Reise geht.
Kueche und Fliesenarbeiten
In der Küche wurde gefliest. Die Fugen fehlten beim Dreh noch, sollen aber in einem hellen Grau gehalten werden. Das passt zu dem Ansatz, möglichst viele Geschmäcker zu treffen und keinen zu spezifischen eigenen Stil reinzubringen. Wände sind verputzt und gestrichen, die Zargen werden noch weiß, neue weiße Türen kommen rein. Dann ist die Küche wieder vollständig nutzbar.
Im Flur kommt noch Fliesen auf den Boden, bündig mit der Küche. Eine kleine Kante zwischen Gang und Küche wird dafür weggebrochen, damit eine durchgehend ebene Fläche entsteht. Solche Details machen am Ende den Unterschied, wenn ein Käufer durch die Räume läuft.
Obergeschoss: Wenig getan, aber im Plan
Im Obergeschoss ist in diesem Update weniger passiert. Ein Zimmer war beim Drehen noch nicht vollständig gestrichen, ein weiteres nur zur Hälfte. Das restliche Streichen steht noch aus. Die Handwerker haben das aber vor dem Urlaub begonnen, sodass im Januar direkt weitergemacht werden kann.
Auch hier zeigt sich das Prinzip: Es wird nicht mehr gemacht als nötig, aber alles, was gemacht wird, wird ordentlich gemacht. Altes gelbes Wand, neu weiss darüber. Sauber, funktional, verkaufsbereit.
Der Keller: Das groesste Vorher-Nachher des Projekts
Wer die frühen Videos des Projekts kennt, erinnert sich: Johannes stand mit einer Taschenlampe im Keller, umgeben von alten Werbeschildern, Gerümpel und jahrzehntealtem Zeug. Genau dort ist jetzt das beeindruckendste Ergebnis der letzten Wochen zu sehen.
Die Wände sind komplett weiß, verputzt und gestrichen. Was früher eine vollgestopfte Werkstatt war, ist jetzt ein leerer, heller Raum. Die Handwerker durften brauchbare Materialien mitnehmen, Schrauben, Werkzeug, Kleinkram. Das hat Zeit gespart und die Leute haben sich gefreut. Was sonst noch übrig war, ist als Müll entsorgt worden.
Einen besonderen Raum gab es noch: den ehemaligen Waffenraum. Drei Waffenschränke standen drin, der Vorbesitzer war offenbar ein passionierter Waffensammler. Auch dieser Raum ist jetzt leer, die Wände bearbeitet und weiß gestrichen. Die Fliesen müssen noch geschrubbt werden, aber der Raum hat ein neues Leben bekommen.
Im Kellergang wurde ebenfalls neu gestrichen. Eine alte Holztür, durch die bei Regen tatsächlich Wasser hereinkam, wird noch ausgetauscht. Eine Kleinigkeit, aber einer von denen, die man angehen muss, bevor man das Haus zeigt.
Johannes hält an dieser Stelle fest: Was das Team in zwei Wochen geleistet hat, ist bemerkenswert. Ein dickes Dankeschön gilt seinem Vater und den Handwerkern, die das Projekt mit echtem Einsatz vorangetrieben haben.
Erste Interessenten gemeldet
Noch bevor das Haus fertig ist, gibt es bereits konkrete Interessenten. Jemand hat sich über das Netzwerk gemeldet, schaut sich das Objekt im Januar an und bringt als Handwerker auch die Bereitschaft mit, selbst noch Hand anzulegen. Genau das ist das Zielpublikum für so ein Projekt: jemand, der Potenzial erkennt, selbst anpacken kann und deswegen einen fairen Einstiegspreis bekommt.
Das zeigt, wie Fix-and-Flip in der Praxis funktioniert: Du kaufst günstig, bringst das Objekt in einen vermarktbaren Zustand, gibst es weiter und machst keinen übertriebenen Aufschlag. Transparenz und ein fairer Preis schaffen Vertrauen und bringen die richtigen Käufer.
Das Gewinnspiel mit 114 alten Werbeschildern
Neben dem Renovierungsupdate gibt es in diesem Video noch ein Gewinnspiel. Johannes hat sich am Wochenende zwei Stunden Zeit genommen und alle alten Werbeschilder, die im Haus hingen, kategorisiert, ausgelegt und fotografiert. Das Ergebnis: 114 Schilder.
Die Bandbreite ist beeindruckend:
- Alte Coca-Cola-Schilder
- Nivea-Werbungen aus den 60er oder 80er Jahren
- Ducati-Schilder
- Schilder mit dem Aufdruck Freistaat Bayern
- Weitere Sammlerstücke aus verschiedenen Jahrzehnten
Ursprünglich wollte das Team die Schilder spenden. Die angefragten Organisationen haben jedoch abgelehnt, weil keine Kapazitäten vorhanden waren. Also gibt es jetzt ein Gewinnspiel. Drei Gewinner werden ausgelost und dürfen sich jeweils ein Schild ihrer Wahl aus dem PDF aussuchen, egal welches und egal welchen Wert es hat.
So funktioniert die Teilnahme:
- Den YouTube-Kanal von Johannes abonnieren
- Auf Instagram den Gewinnspiel-Beitrag auf dem Kanal flipper. in die eigene Story teilen
- Wer beides gemacht hat, ist dabei
Die Gewinner werden im naechsten Video bekanntgegeben. Die Teilnahmefrist laeuft eine Woche.
Was Fix and Flip mit solchen Projekten lehrt
Dieses Projekt zeigt, was beim Fix-and-Flip-Ansatz wirklich zaehlt. Es geht nicht darum, ein Haus zu einem Luxusobjekt zu machen und dann maximalen Profit herauszuholen. Es geht darum, ein Objekt mit gutem Einkaufspreis zu erwerben, es sauber und bewohnbar zu machen und es an jemanden weiterzugeben, der damit etwas anfangen kann.
Konkret bedeutet das: Putz, Farbe, neue Tueren, Fliesen, ordentliche Kanten. Keine aufwendigen Umbaumassnahmen, keine teure Designkueche, kein neues Bad auf Hochglanz. Das haelt die Renovierungskosten im Rahmen und den Verkaufspreis fair.
Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie wichtig das Netzwerk ist. Erste Interessenten kommen nicht ueber ein Immobilienportal, sondern ueber persoenliche Kontakte. Wer regelmaessig ueber seine Projekte berichtet und transparent kommuniziert, wie Johannes das auf YouTube und Instagram tut, baut sich genau dieses Netzwerk auf.
Wer selbst in Immobilien investieren oder mit Fix and Flip starten moechte, bekommt hier einen realistischen Einblick: Es ist Arbeit, es braucht ein gutes Team und es erfordert einen klaren Kopf beim Einkauf. Aber es funktioniert, und manchmal sogar schneller als erwartet.