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Vergleichswertverfahren

Der Markt lügt selten bei echten Preisen

Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Immobilienwert anhand tatsächlich erzielter Kaufpreise vergleichbarer Objekte.

Wann angewendet?

Vor allem bei Eigentumswohnungen und standardisierten Häusern mit ausreichend Vergleichsfällen.

Woher kommen die Preise?

Aus der Kaufpreissammlung der örtlichen Gutachterausschüsse.

Wie werden Abweichungen angepasst?

Über Zu- und Abschläge für Lage, Baujahr, Zustand und Größe.

Rechenbeispiel

Drei Vergleichswohnungen zu 3.200/3.350/3.100 €/m², Durchschnitt 3.217 €/m², bei 80 m² und Zuschlag rund 270.000 €.

Häufige Fehler

  • Zu wenige oder zu unterschiedliche Vergleichsobjekte.

  • Angebotspreise mit erzielten Preisen verwechseln.

  • Individuelle Besonderheiten nicht berücksichtigen.

Mehr Grundbegriffe: Leverage Wissen

Genauer als das Ertragswertverfahren?

Bei ausreichender Datenlage ja, weil es reale Marktpreise nutzt.