Weils einfach Bock macht – warum die besten Flipper nicht wegen des Geldes starten
Der Moment auf der Baustelle, der alles sagt
Gestern war ich in Regensburg bei einem unserer Partner-Flipper. Er steht gerade mitten in seinem ersten Projekt. Die Wohnung ist bereits entkernt, überall liegen Werkzeuge, Kabel, alter Putz löst sich von den Wänden.
Und während er mir alles zeigt, sagt er: „Johannes, ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel Spaß macht."
Und genau das höre ich von so vielen Partnern.
Fix & Flip ist für sie nicht nur ein Weg, um Geld zu verdienen. Es ist etwas, das ihnen richtig Freude bereitet.
Raus aus Excel-Tabellen, rein in die reale Welt
Vor allem viele, die sonst den ganzen Tag im Büro sitzen, sagen mir, dass sie hier endlich etwas gefunden haben, das sie mit den eigenen Händen erschaffen können. Ein echtes Hobby in der „realen Welt".
Raus aus Excel-Tabellen, raus aus Meetings, rein in etwas, das man sehen, anfassen und gestalten kann.
Viele stehen zum ersten Mal auf der Baustelle. Reißen Wände raus, gestalten neu, sehen, wie aus einer alten, grauen Wohnung etwas Modernes entsteht.
Etwas, das sie selbst erschaffen haben.
Das erste Flip-Projekt als Testprojekt – und das ist gut so
Sie berichten, dass es ihnen beim ersten Projekt gar nicht darum geht, direkt den maximalen Profit einzufahren. Es geht darum, Fähigkeiten zu lernen, Kontakte aufzubauen und ein Gefühl für das Ganze zu entwickeln.
Die meisten sehen ihren ersten Flip als „Testprojekt".
Das Spannende dabei:
Genau die Menschen, die mit dieser Einstellung starten, erreichen am Ende die besten Ergebnisse. Weil sie nicht verkrampft sind. Weil sie sich trauen, einfach zu machen.
Warum Neugier mehr zählt als reiner Profit-Drive
Andere, die nur wegen des Geldes anfangen, geben oft früh auf, wenn sie nach zehn Besichtigungen noch kein Objekt gekauft haben. Aber diejenigen, die neugierig bleiben, Spaß daran haben und offen an die Sache rangehen, ziehen durch und lernen unheimlich schnell dazu.
Einige haben mir erzählt, dass sie dank gezielter Tipps Wohnungen bis zu 100.000 € günstiger einkaufen konnten als ursprünglich inseriert. Und das zeigt, wie viel Geld man gerade am Anfang liegen lässt, wenn man keinen erfahrenen Partner an der Seite hat, der mit einem durch die einzelnen Schritte geht.
Fazit
Die besten Flipper starten nicht, weil sie schnell reich werden wollen – sie starten, weil sie Lust haben, etwas anzupacken und zu gestalten. Diese Offenheit und Neugier ist kein Nachteil, sondern der größte Hebel für Lernerfolg und am Ende auch für den finanziellen Erfolg. Wer seinen ersten Flip als Lernprojekt begreift, kommt weiter als jeder, der verkrampft auf die Rendite schielt.