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Wohnung gekauft. Jetzt renoviert! Bald verkauft?

In dieser Folge zeigt Johannes den aktuellen Stand seiner neuesten Fix-and-Flip-Wohnung kurz vor der Fertigstellung. In nur zwei Monaten wurde die Wohnung komplett umgebaut, von der Küche über das Badezimmer bis hin zu Parkett, Glastüren und einer durchdachten Beleuchtung. Das Ergebnis spricht für sich, und der Verkauf steht kurz bevor.

Zwei Monate von Null auf fertig

Wer schon länger dabei ist, weiß: Beim Fix and Flip zählt Tempo. Je schneller die Renovierung abgeschlossen ist, desto früher kannst du die Wohnung verkaufen und dein Eigenkapital wieder freisetzen. In diesem Projekt hat Johannes genau das bewiesen. Die Wohnung wurde in zwei Monaten von Grund auf saniert. Klar, es gab Verzögerungen durch Urlaub, nötige Genehmigungen und Wartezeiten auf Gewerke. Trotzdem ist das Ergebnis, das hier zu sehen ist, für diesen Zeitraum absolut sehenswert.

Was steckt hinter so einem Tempo? Vor allem ein klares Konzept vor dem ersten Spatenstich, verlässliche Handwerker und eine konsequente Entscheidungsfreude bei der Materialauswahl. Wer beim Fix and Flip jede Woche mit der Entscheidung wartet, welche Fliesen es werden sollen, verliert wertvolle Zeit und damit bares Geld.

Die Küche: Fliesen, Spots und eine neue Eingangstür

Die Küche hat in diesem Video ihren großen Auftritt. Was besonders auffällt, sind die Fliesen. Sie bilden einen sauberen, fließenden Übergang zum Parkettboden im Rest der Wohnung. Das wirkt hochwertiger als eine harte Kante zwischen zwei verschiedenen Materialien und macht den Raum optisch größer.

Deckenspots in Schwarz sorgen für ein klares, modernes Ambiente. Dazu kommt ein Lüftungsschlitz und die neue Eingangstür, die bereits eingebaut und verspachtelt ist. Das Licht in der Küche war zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht vollständig verkabelt, aber der Rohzustand lässt schon erkennen, wie stimmig das Gesamtbild am Ende wirkt.

Solche Details, also der Übergang von Fliese zu Parkett, die Wahl der Spotfarbe, die Positionierung der Tür, sind kein Zufall. Sie folgen einem Designkonzept, das sich durch die gesamte Wohnung zieht und beim späteren Käufer das Gefühl von Qualität und Stimmigkeit erzeugt. Genau das ist beim Verkauf einer renovierten Immobilie entscheidend.

Industrie-Look mit Glastüren: Wie das Designkonzept funktioniert

Ein zentrales Element dieses Projekts sind die Glastüren im Industrie-Look. Johannes hat sich bewusst für eine schlichter gehaltene Variante entschieden, ohne zu viele Unterteilungen im Glas. Der Grund: Die Wohnung soll nicht überladen wirken. Weniger ist hier mehr.

Das Konzept dahinter ist durchdacht:

  • Zwei Türen in Schwarz, zwei Türen in Weiß
  • Schalter und Armaturen ebenfalls in Schwarz gehalten
  • Glastüren mit Querstreifen, die optisch zu den Holztüren passen
  • Eine Tür in Klarglas für den Flurbereich, eine weitere in Milchglas für mehr Privatsphäre

Glastüren in dieser Preisklasse bekommt man mittlerweile sogar im Baumarkt. Wer beim Fix and Flip günstig einkauft und trotzdem einen hochwertigen Look erzielt, schafft sich damit einen echten Vermarktungsvorteil. Der Käufer sieht eine modern gestaltete Wohnung und muss sich keine Gedanken mehr um eine weitere Renovierung machen.

Oberlicht als clevere Lösung für dunkle Räume

Ein Detail, das Johannes immer wieder Nachfragen einbringt: das kippbare Oberlicht. In einem Bereich der Wohnung, der keine seitlichen Fenster hat, bringt dieses Element natürliches Licht in einen sonst eher dunklen Raum. Und das zu einem überschaubaren Preis. Die Spezialanfertigung hat rund 200 Euro gekostet.

Warum nicht einfach ein starres Oberlicht? Weil ein kippbares Element zusätzlich für Belüftung sorgt. Das ist in einem Innenbereich ohne direkten Außenwandbezug ein echter Mehrwert, den Käufer und spätere Mieter zu schätzen wissen. Solche Lösungen kosten wenig, bringen aber viel im Hinblick auf Wohnkomfort und damit auch auf den erzielbaren Verkaufspreis.

Für alle, die ähnliche Projekte planen: Gerade in engen Grundrissen oder bei Wohnungen ohne ausreichenden Tageslichteinfall lohnt sich ein Oberlicht fast immer. Es öffnet den Raum optisch und schafft Behaglichkeit, ohne großen baulichen Aufwand zu bedeuten.

Das Badezimmer: Fliesen, LED-Schiene und das berühmte Eiche-Brett

Das Badezimmer ist wie in den vorherigen Projekten von Johannes wieder ein Highlight. Die Fliesen sind zu diesem Zeitpunkt bereits verfugt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Überall gleiche Spaltmaße, durchgängige Ebenen, keine Unebenheiten. Das ist handwerkliche Sorgfalt, die beim Verkauf den Unterschied macht.

Besonders gespannt ist Johannes auf die LED-Schiene, die sich einmal durch den kompletten Raum zieht. Sie beginnt am Ende der Dusche, geht zur Decke, verläuft dort weiter und endet in der Wand. Dieses indirekte Licht setzt die Fliesen in Szene und sorgt für eine Atmosphäre, die weit über das hinausgeht, was man in einer Standard-Renovierung erwarten würde.

Weitere Details im Bad:

  • Aufsatzwaschbecken auf einem Holztisch im bewährten Format
  • Eiche-Brett als Ablage, ein Wiedererkennungsmerkmal aus früheren Projekten
  • Separater Hahn, sauber integriert
  • Anschluss für Waschmaschine bereits vorhanden
  • Podest unter der Dusche, der aus technischen Gründen nicht vermieden werden konnte

Der Podest ist das einzige Element, das Johannes im Nachhinein lieber anders gehabt hätte. Eine ebenerdige Dusche wäre der Wunsch gewesen, war aber baulich nicht umsetzbar. Solche Kompromisse gehören beim Fix and Flip dazu, besonders wenn die Leitungsführung im Bestand keine andere Möglichkeit lässt. Entscheidend ist, wie man damit umgeht und es trotzdem sauber in das Gesamtkonzept integriert.

Parkett, Leisten und das große Ganze

Der Parkettboden ist komplett verlegt. Die Leisten sind angebracht und abgespachtelt. Die Wände sind weiß. Das klingt simpel, ist aber genau die richtige Strategie für eine Anlageimmobilie im mittleren Preissegment: ein hochwertiges, zeitloses Grundgerüst, das dem Käufer maximale Gestaltungsfreiheit lässt.

Wer eine renovierte Wohnung kauft, will sich in der Regel keine Gedanken mehr über Boden, Wände und Türen machen. Genau das liefert dieses Projekt. Alles ist aufeinander abgestimmt, alles wirkt aus einem Guss, und der neue Eigentümer kann direkt einziehen oder vermieten.

Im Schlafzimmer wurden die Deckenspots mit einer cleveren Schaltungsaufteilung versehen: Zwei Spots lassen sich separat schalten, die anderen laufen gemeinsam. So kann man das Licht situativ anpassen, ohne in ein Smart-Home-System investieren zu müssen.

Verkauf ohne Makler: So plant Johannes den Vertrieb

Kurz nach Fertigstellung geht die Wohnung direkt in den Vertrieb. Johannes macht das wie bei seinen anderen Projekten ohne Makler. Das spart Provision und gibt ihm volle Kontrolle über Preis, Timing und die Kommunikation mit Interessenten.

Wer Fix and Flip als Strategie verfolgt, sollte sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie er den Verkauf organisiert. Ein Makler kostet in der Regel zwischen 3 und 7 Prozent des Kaufpreises. Bei einer Wohnung im mittleren Preissegment kann das schnell mehrere tausend Euro ausmachen, die direkt von der Marge abgehen. Wer den Vertrieb selbst übernimmt, braucht dafür gute Fotos, ein klares Exposé und die Bereitschaft, Besichtigungstermine zu koordinieren. Aber die eingesparte Provision macht diesen Aufwand in den meisten Fällen mehr als wett.

Was dieses Projekt zeigt

Dieses Flip-Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, was mit einem klaren Konzept, einem zuverlässigen Handwerkernetzwerk und konsequentem Projektmanagement in kurzer Zeit möglich ist. Zwei Monate von der Übernahme bis zur Verkaufsreife sind kein Selbstläufer. Dafür braucht es Vorabplanung, schnelle Entscheidungen und den Willen, auch bei kleineren Rückschlägen weiterzumachen.

Die Qualität der Ausführung, von den Fliesenarbeiten im Bad über die Glastüren bis hin zum Parkett, zeigt außerdem, dass Fix and Flip nicht bedeutet, möglichst billig zu renovieren. Es geht darum, das richtige Preis-Qualitäts-Verhältnis zu treffen: hochwertig genug, um einen guten Preis zu erzielen, aber kosteneffizient genug, um eine attraktive Rendite zu erzielen.

Das abschließende Vorher-Nachher-Video wird zeigen, was genau aus dieser Wohnung geworden ist. Bis dahin lohnt es sich, die Entwicklung des Projekts von Anfang an zu verfolgen und sich selbst ein Bild davon zu machen, was beim Fix and Flip in Deutschland heute möglich ist.