Unglaublich: Diese Wohnung hat einen Käufer gefunden, bevor der Boden überhaupt drin war
In diesem Update zur laufenden Fix-and-Flip-Renovierung zeigt Johannes, wie weit die Wohnung nach dem letzten Stand gediehen ist. Wände sind verputzt, das Badezimmer wird gefließt, der Parkettboden ist ausgesucht und die Türen bekommen ein neues Farbkonzept. Das Besondere diesmal: Ein Käufer hat die Wohnung bereits im Rohbauzustand gesehen und sofort zugeschlagen, noch bevor auch nur ein Bodenbelag verlegt war.
Käufer gefunden noch im Rohbau: Was das für das Projekt bedeutet
Einer der spannendsten Momente in diesem Video ist die Aussage, dass die Wohnung bereits einen Käufer hat, obwohl die Renovierung noch mitten in der Umsetzung steckt. Der Interessent hat die Wohnung im Rohbauzustand besichtigt, war sofort überzeugt und hat zugeschlagen. Das zeigt, wie viel Potenzial erfahrene Käufer in einer noch unfertigen Immobilie erkennen können, wenn die Grundstruktur stimmt und das Gesamtkonzept klar kommuniziert wird.
Ursprünglich war geplant, die Wohnung sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger zu vermarkten. Genau deshalb hatte Johannes zunächst Vinyl als Bodenbelag eingeplant, denn ein Holzboden in einer vermieteten Wohnung ist aus Sicht der Instandhaltung oft keine optimale Wahl. Da der Käufer jetzt aber feststeht und sich ausdrücklich Parkett gewünscht hat, konnte das Team auf die ursprüngliche Präferenz zurückgreifen.
Der Käufer hat im Gespräch klargemacht, dass er selbst ein Parkett-Fan ist, und gebeten, das beim Ausbau zu berücksichtigen. Drei Musterstücke wurden daraufhin vorgestellt, und die Entscheidung fiel auf einen besonders grauen, gewellten Parkettboden aus Eiche. Für Johannes eine klare Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Vinyl-Lösung, sowohl optisch als auch in der Haptik.
Der Parkettboden: Eiche, grau, mit Struktur
Beim Bodenbelag hat sich das Team für einen Parkettboden aus Eiche entschieden. Die Besonderheit: Der Boden hat eine leichte Wellung und ist in einem sehr grauen Ton gehalten, was perfekt zum Gesamtkonzept der Wohnung passt. Paketteiche ist bei Flipper Immo ein bewährter Standard, der immer wieder zum Einsatz kommt, weil er hochwertig wirkt und bei Käufern gut ankommt.
Bevor der Bodenleger kommt, wird der Untergrund noch einmal abgeschliffen. Der Parkettboden wird anschließend verklebt. Der Verlegebeginn war für die folgende Woche geplant. Vinyl wäre günstiger gewesen, hätte aber nicht denselben Eindruck hinterlassen, und da der Käufer diesen Wunsch explizit geäußert hat, war der Mehraufwand klar gerechtfertigt.
Putzarbeiten: Q2 statt Q3, und das aus gutem Grund
In den Wohnräumen wurde ein normaler 0,5er-Putz aufgetragen. Der wird am Ende noch einmal abgefilzt und mit der Kelle glattgezogen, damit die Oberfläche nicht zu rau ist. Wer schon einmal aus Versehen an einem grob verputzten Untergrund entlanggestreift ist, weiß, wovon Johannes spricht.
Auf der anderen Seite macht ein vollständig auf Q3 geglätteter Putz, also eine Art Babyhautglätte, bei diesem Projekt keinen Sinn. Der Aufpreis dafür wäre im Altbau astronomisch hoch und steht in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zum erzielbaren Mehrpreis beim Verkauf. Diese Abwägung zwischen Qualität und Kosteneffizienz ist ein typisches Merkmal von gut durchgeführten Fix-and-Flip-Projekten.
In der Küche waren die Wände bereits glatter, weshalb dort gespachtelt und gestrichen wurde. Außerdem wurden alle Sanitäranschlüsse neu gemacht: Wasseranschlüsse, Abfluss und zwei Wasseruhren, die zuvor an ungünstiger Stelle saßen, wurden neu positioniert.
Elektrik: Mehr Steckdosen, neuer Kasten, volle Überarbeitung
Beim Thema Elektrik ist Johannes klar: In der Küche braucht es mindestens 10 bis 12 Steckdosen. Wer heute kocht, hat Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle, Toaster und noch einiges mehr gleichzeitig in Betrieb. In anderen Räumen kann man etwas sparsamer planen, aber die Küche ist ein No-Go für Unterversorgung.
Im Zuge der Elektrikarbeiten wurden auch neue Dosen nachgerüstet. Und ja, für alle, die nachgefragt haben: Wenn die Elektrik neu gemacht wird, kommt selbstverständlich auch ein neuer Kasten. Das wurde im Video noch einmal klargestellt, weil manche Zuschauer das in einem früheren Video kommentiert hatten.
WC: Geberit-Vorwandinstallation, coole Fliese, Eichenunterschrank
Das separate WC hat eine vollständige Überarbeitung bekommen. Eingebaut wurde ein Geberit-Unterputzkasten als Vorbaukasten, die Drückerplatte sitzt oben, weil das normale Gestell zu hoch geworden wäre. Der Vorteil: Die Oberfläche schließt bündig mit dem Fensterbrett ab, ist einfach zu reinigen und macht optisch eine gute Figur.
Auch im WC kommt die gleiche Fliese zum Einsatz wie im Badezimmer, ein 60x60 cm Format mit einer unruhigen, leicht gefleckten Optik, die an die kleinen Flüssigkeitsschlieren im Auge erinnert. Die Fliese wurde aus dem Pornbach (einem lokalen Baustoffhandel) bezogen und passt farblich sehr gut zum Eichenparkett.
Geplant ist außerdem ein kleines hochwertiges Waschbecken mit einem Eichenunterschrank, ein schöner großer Spiegel sowie ein kleiner Heizkörper. Toilette und Drückerplatte kommen in Weiß. Die Fugen werden in der gleichen Farbe wie die Fliese verfugt, damit das Fugenbild möglichst dezent bleibt.
Badezimmer: Das absolute Highlight mit indirekter Beleuchtung
Das Badezimmer ist der Raum, auf den Johannes und sein Bruder in diesem Projekt am meisten Wert gelegt haben. Schon halb gefließt, zeigt sich das Ergebnis der Designentscheidungen: 60x60 cm Fliesen mit sehr dünner Fuge von 2 bis 3 mm, eine passende Abschlussleiste in ähnlichem Farbton und eine einheitliche Verlegung vom Boden bis zur Decke.
Besonderes Highlight wird die Deckengestaltung: Eine abgehängte Trockenbaudecke mit indirekter LED-Beleuchtung auf beiden Seiten des Raums, links und rechts am Übergang zur Wand. Zusätzlich kommen zwei Aufputzspots auf der Wasserseite. Das war eine Idee von Johannes' Bruder, der in diesem Projekt immer stärker eingebunden ist und frischen Wind in die Gestaltung bringt.
Die Fliese an sich hat Johannes' Bruder ausgesucht. Er war auch für die Idee mit den grauen Türen und Zargen verantwortlich, ebenso für das Badezimmerkonzept insgesamt. Johannes gibt die Lorbeeren klar weiter und freut sich, dass das Projekt jetzt zu zweit läuft.
Auf der Wasserseite kommen neue Anschlüsse, ein weißer Heizkörper bündig an der Wand, ein Waschbecken mit entsprechendem Unterschrank sowie zwei Steckdosen für Rasierer und elektrische Zahnbürste. Die Dusche bekommt eine bewegliche Scheibe, damit man beim Putzen mehr Platz hat. Die Duschrinne wird gefließt, damit kein Edelstahlelement den einheitlichen Look stört. Wo normalerweise kein bodengleicher Aufbau möglich war, hat man einen minimalen Aufbau gewählt, was funktional völlig in Ordnung ist.
Was hinter der verputzten Wand am Ende noch hinkommt, verrät Johannes noch nicht, aber es soll mehr sein als nur ein Spiegel. Wer es nicht verpassen will, muss den Kanal abonnieren.
Farbkonzept: Grau, Weiß und schwarze Akzente
Das Farbkonzept der gesamten Wohnung folgt einem klaren Schema: Pakettboden in Grau, Wände in Weiß, Türen in hellem Grau, Türdrücker in Schwarz. Das klingt schnell, als wäre es ein Trend, der in zwei Jahren wieder out ist, aber in der Praxis ist diese Kombination zeitlos und spricht eine breite Käufer- und Mietergruppe an.
Die Türen bekommen diesmal eine andere Farbe als sonst. Statt Weiß wird ein sehr helles Grau lackiert, passend zu den bereits grauen Türen im Flur. Die schwarzen Drücker setzen den Kontrast. Johannes hatte überlegt, die Eingangstür weiß zu lassen, um sie abzuheben, aber da der gesamte Flur von grauen Türen dominiert wird, macht eine weiße Eingangstür optisch wenig Sinn. Er hat die Zuschauer gebeten, in den Kommentaren zu abstimmen: Weiß oder Grau.
Lackiert wurde bereits, mit einem kleinen Missgeschick: ein winziger Farbklecks, der aber schnell behoben werden kann. Die frisch lackierten Flächen müssen sorgfältig behandelt werden, bis alles vollständig getrocknet ist.
Was Fix and Flip mit einem frühen Käufer bedeutet
Dass die Wohnung bereits einen Käufer hat, bevor der Boden verlegt wurde, ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis von Transparenz und aktivem Netzwerk. Johannes zeigt die Baustellen regelmäßig in seinen Videos und im direkten Gespräch. Wer kauft, kauft nicht blind, sondern weiß genau, was entsteht.
Für den Käufer war es klar: Er hat die Rohbausituation gesehen, das Potenzial erkannt und dann aktiv mitgestaltet, zum Beispiel beim Thema Parkettboden. Das ist ein Vorteil, der frühen Käufern manchmal zugutekommt: Sie können noch Einfluss auf Entscheidungen nehmen, die sonst der Investor alleine trifft.
Für das Fix-and-Flip-Modell ist ein früher Verkauf gleichzeitig eine Risikominimierung: Die Finanzierungssicherheit steigt, man weiß, für wen man baut, und kann gegebenenfalls Wünsche berücksichtigen, ohne dabei die Rendite aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig zeigt dieses Projekt, wie wichtig es ist, von Anfang an hochwertig zu planen, weil das genau die Käufer anzieht, die schnell und ohne lange Verhandlungen entscheiden.
Fazit: Baustelle mit klarem Ziel
Das Projekt läuft. Putz sitzt, Sanitär ist neu, Elektrik ist überholt, der Parkettboden kommt nächste Woche, das Badezimmer wird fertig gefließt und das Farbkonzept steht. Mit einem Käufer, der bereits an Bord ist, arbeitet das Team jetzt mit einem klaren Ziel vor Augen. Die nächste Folge wird zeigen, wie sich das Badezimmer mit der fertigen Beleuchtung und dem Highlight-Element an der Wand präsentiert. Wer dabei sein will, sollte den Kanal nicht aus den Augen lassen.