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Wohnungsrenovierung in der Endphase: Fliesen, Parkett, Terrasse und mehr

Die Wohnung ist auf der Zielgeraden. In dieser Folge zeigt Johannes, was in kurzer Zeit alles fertiggestellt wurde: Die Terrasse ist gelegt, der Parkettboden liegt drin, die Fliesen im Flur und in der Küche sind gesetzt, Türen und Zargen sind da und der Elektriker hat schon mit den Steckdosen und Schaltern angefangen. Ein Update, das wirklich Fortschritt sichtbar macht.

Die Terrasse: selbst gemacht und trotzdem sauber

Der erste Blick geht nach draußen auf die Terrasse. Die wurde komplett in Eigenleistung gebaut, direkt auf dem alten Belag. Der Ablauf war simpel aber durchdacht: Kies wurde aufgeschüttet, dann flachgezogen mit einer leichten Neigung, damit das Wasser auch wirklich in die richtige Richtung abläuft. Ziel war kein aufwendiger Umbau, sondern ein ebener, sauberer Abschluss nach außen. Das Ergebnis sieht richtig gut aus. Die Fugen müssen noch fertig gestellt werden, aber der Grundcharakter ist klar erkennbar. Solche Lösungen sind typisch fürs Fix and Flip: pragmatisch, kostenbewusst und am Ende trotzdem ansehnlich.

An der Außenwand hat Johannes außerdem eine neue Lampe mit Bewegungsmelder angebracht. Kleine Details wie diese machen bei der späteren Vermarktung einer Immobilie oft den Unterschied, weil sie Käufern oder Mietern zeigen, dass auch an die Funktionalität gedacht wurde.

Schwarze Fliesen im Flur: günstiger Schnapper mit großer Wirkung

Im Flur wurden schwarze Fliesen mit einem dezenten Blumenmuster verlegt. Das klingt nach einem teuren Designelement, war in der Realität aber ein echtes Schnäppchen. Die gesamten Fliesen für den Flur haben zusammen lediglich rund 30 Euro gekostet. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie man beim Fix and Flip durch gezielte Materialbeschaffung das Budget schont, ohne dass das Ergebnis billig wirkt.

Die vorderen drei Fliesen fehlen noch aus gutem Grund: Die Eingangstür wird noch ausgetauscht, und es macht keinen Sinn, darunter schon zu verlegen, bevor die Zargen- und Türarbeiten abgeschlossen sind. Solche Reihenfolgen sind im Renovierungsprozess entscheidend, um unnötige Beschädigungen und doppelte Arbeit zu vermeiden.

Küchenfliesen in Beige: fugenloses Farbkonzept

In der Küche wurden Fliesen in einem sandigen Beige verlegt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren sie noch abgeklebt. Johannes wartet auf die passende Fugenmasse, und das mit Absicht. Das Ziel ist eine Fuge, die farblich exakt auf den Fliesenton abgestimmt ist, damit das Gesamtbild so aussieht, als wäre der Belag fugenfrei. Eine graue Standardfuge zu einer beigen Fliese würde das ganze Konzept optisch zerstören. Dieses Denken in Farb- und Materialstimmungen ist bei der Renovierung von Kapitalanlagen oft unterschätzt, zahlt sich aber bei der Vermarktung aus.

Im gleichen Raum sind außerdem bereits Deckenspots installiert, die für eine moderne und gleichmäßige Ausleuchtung sorgen.

Parkettboden: der Corsa in Weiß gebürstet

Das optische Highlight des Updates ist der verlegte Parkettboden. Johannes verwendet den sogenannten Corsa-Boden in Weiß gebürstet, ein Modell, das er unten verlinkt hat, weil so viele Zuschauer danach fragen. Der Boden liegt bereits in den hinteren Zimmern und sieht zusammen mit den schwarzen Fliesen im Flur und den beigen Küchenfliesen richtig stimmig aus. Das Farbspiel zwischen den Elementen ist klar durchdacht.

Die weißen Sockelleisten liegen schon bereit und werden noch angebracht. Der Parkett ist bewusst noch nicht überall durchgelegt. In den Bereichen, in denen noch gefliest und verputzt wird, wäre es schlichtweg sinnlos, einen hochwertigen Boden für rund 40 Euro pro Quadratmeter schon jetzt zu verlegen und ihn dabei zu beschädigen. Diese Reihenfolge, erst alle groben Gewerke abschließen, dann Boden verlegen, ist handwerklich die einzig sinnvolle Vorgehensweise.

Türen und Zargen: Holz trifft Glas

Die Türen wurden bereits abgeholt und sind auf der Baustelle. Verbaut werden insgesamt zwei Holztüren und zwei Glastüren. Bei den Holztüren muss noch ein Lüftungsschlitz eingearbeitet werden. Die Glastüren wurden im Industrie-Look gewählt, allerdings in einer reduzierten Variante, nicht zu überladen, sondern bewusst schlicht mit dem nötigen Design-Akzent.

Die Türzargen sind ebenfalls schon da, und eine davon hat Johannes bereits eingebaut. Die Zargen definieren optisch den Übergang zwischen Räumen und sind ein Detail, das gerne unterschätzt wird, aber im fertigen Zustand das Gesamtbild einer renovierten Wohnung stark beeinflusst.

Elektro: schwarze Steckdosen und Schalter als Designelement

Der Elektriker war schon aktiv. Er hat ohne große Ankündigung begonnen, Steckdosen und Lichtschalter in Schwarz einzubauen. Die Entscheidung für Schwarz ist kein Zufall, sondern Teil des Farbkonzepts der gesamten Wohnung. Schwarze Schalter und Steckdosen wirken moderner als weißer Standard und bringen auch in diesem Bereich ein gestalterisches Element mit rein, das ohne großen Mehraufwand einen spürbaren Effekt hat.

Das Oberlicht ist bestellt, kommt laut Angabe aber erst in mehreren Monaten. Ein klassisches Problem bei Renovierungsprojekten: Lieferzeiten können die Fertigstellung verschieben. Wer Fix and Flip macht, muss solche Verzögerungen im Zeitplan und in der Kalkulation einplanen.

Badezimmer: Ausgleichsmasse gegossen, Fliesen kommen als nächstes

Das Badezimmer ist der nächste große Schritt. Die Ausgleichsmasse ist bereits gegossen. Wände und Dusche werden vollständig gefliest. Ein Podest im Bad wurde ebenfalls schon vorbereitet. Das Badezimmer ist in der Renovierung von Bestandswohnungen oft das aufwendigste Gewerk, weil es handwerklich komplex ist und gleichzeitig von Käufern und Mietern besonders kritisch bewertet wird.

Garderobe im Flur: ein kleines Detail mit großer Wirkung

Neben den großen Gewerken zeigt Johannes auch ein kleines Designelement für den Flur: ein Holzregal mit Haken, das als Garderobe dienen soll. Drei Haken, kompakt gehalten, kein raumfüllendes Möbelstück. Es kommt zu den schwarzen Fliesen in den Eingangsbereich und soll dort als dezenter Akzent wirken, ohne die Wand zu überladen. Genau solche kleinen Entscheidungen erzeugen beim Besichtigungstermin eine angenehme Atmosphäre und helfen dabei, die Wohnung schneller zu vermarkten.

Zeitplan: noch etwa drei Wochen bis zur Fertigstellung

Johannes schätzt, dass die Wohnung in rund drei Wochen fertiggestellt sein wird. Das Team hat in einer Woche gefliest, eine Seite verputzt und das Badezimmer grundlegend umgebaut. Der nächste Schritt nach der Fertigstellung ist der Vertrieb. Wer die Entwicklung dieser Wohnung von Anfang an verfolgt hat, sieht hier, wie ein konsequent durchgeplantes Fix-and-Flip-Projekt in die Zielgerade einbiegt.

Außerdem kündigt Johannes ein weiteres Video an: ein Interview mit Finanzierungsberater Gottfried, in dem es um konkrete Fakten rund um Immobilienfinanzierung geht. Kein langes Expertengespräch, sondern kurze und direkte Antworten auf relevante Fragen für Immobilieninvestoren.

Was du aus diesem Update mitnehmen kannst

Dieses Update zeigt sehr gut, wie viel in kurzer Zeit passieren kann, wenn die Gewerke ineinandergreifen und die Reihenfolge stimmt. Ein paar Lernpunkte aus dieser Folge:

  • Materialeinkauf: Günstige Fliesen für 30 Euro gesamt können trotzdem hochwertig wirken, wenn das Farbkonzept stimmt.
  • Reihenfolge der Gewerke: Parkett erst verlegen, wenn alle groben Arbeiten abgeschlossen sind. Das schützt das Material und spart Nerven.
  • Farbkonzept durchziehen: Von den Fliesen über die Fugen bis hin zu Steckdosen und Türen zieht sich ein einheitliches Bild. Das ist kein Luxus, das ist Vermarktung.
  • Eigenleistung gezielt einsetzen: Die Terrasse in Eigenregie gebaut spart bares Geld, solange man weiß, was man tut.
  • Lieferzeiten einplanen: Das Oberlicht lässt auf sich warten. Solche Verzögerungen müssen im Zeitplan von Anfang an berücksichtigt werden.

Wer selbst Fix and Flip betreibt oder mit dem Gedanken spielt, in Bestandsimmobilien zu investieren und diese aufzuwerten, bekommt hier einen realistischen Einblick, wie solche Projekte im Detail ablaufen. Nicht alles klappt sofort, aber mit dem richtigen Team und einem klaren Plan kommt man ans Ziel.